Iran: What to wear - was bringt man zur Revolution eigentlich mit?
In den Social Networks überlässt man mittlerweile nichts mehr dem Zufall - und so gibt es nun auch Tipps, wie man sich für Revolution und Straßenschlachten richtig kleidet. Klingt strange, ist es aber nicht…
Gut, auf den Punkt mit den bequemen Schuhen würden vermutlich auch die Iraner von selbst kommen, die noch niemals in ihrem Leben an einer Demonstration teilgenommen haben. Und auch Sonnenbrillen bzw andere Accessoires einzustecken, die einen nicht so ohne weiteres sofort identifizierbar machen, falls man auf einem der Fotos, die um die Welt gehen, zu sehen ist, ist ein Gedanke, der naheliegend ist. Vor allem dann, wenn man sich, wie die Demonstranten in Teheran, jeden Tag aufs Neue wissentlich in Gefahr begibt.
Auf die Idee, Tampons einzustecken (gut gegen Nasenbluten), oder Sonnencreme und Kopfbedeckungen (gegen Sonnen-Einwirkung - auch bei Revolutionen kann man Sonnenbrände und Sonnenstiche bekommen) mitzunehmen, kommt man dagegen vermutlich nicht unbedingt selber.
Und schon gar nicht darauf, was alles sonst noch wichtig ist - weil es Verletzten helfen oder eben einfach nur dazu führen könnte, dass man nicht ganz so viel Angst hat.
Die Webseite “Why we protest” hat ihren Serviceteil nun auf Listen zum Thema “What to wear - what to bring” erweitert. Was, wie gesagt, vielleicht erst einmal strange klingt, es aber nicht ist.
Ein Auszug:
WHAT TO WEAR
* comfortable, protective shoes that you can run in
* clothing which covers most of your skin to protect from sun and pepper spray exposure
* shatter-resistant eye protection ie: sunglasses, swim goggles, or gas mask
* gas mask or goggles paired with a respirator or bandanna to protect during chemical weapons deployment
* weather-related gear (i.e.: rain gear or sun hat)
* heavy-duty gloves if you plan to handle hot tear gas canisters
* fresh clothes in plastic bag (in case yours get contaminated)
* a cap or hat to protect you from the sun and from chemical weapons
Denn:
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