Piratenticker+++Piratenticker+

18.59 Uhr Die Jury schlägt folgenden Tweet für den Idiotenaward vor: https://twitter.com/#!/moinlabs/status/143026009346809856 [TaM]

18:44 Uhr Abendplanung ist irgendwas mit Alkohol. Die Sitzung ist vertagt.

18.44 Uhr Die Piratenz sagen Tschüß. Wir bleiben dran!

18:34 Uhr Die neoliberalitätsunkritische Proleiharbeiteria hat gesprochen.

18.29 Uhr Auf dem Beamer ist ein Typo! lolroflomg. [TaM]

18.24 Uhr  Herzlichen Dank im Namen des deutschen Mittelstandes? Ungewohnt ehrliche Worte, für einen Bundesparteitag.

18:24 Uhr Herr Kungler quatscht ungefragt dazwischen.

18.18 Uhr Kann mir bitte jemand neuen Wein bringen? Danke. [TaM]

18.15 Uhr Manche Piratenz haben anscheinend immer noch nicht gelernt, dass nicht Orange, sondern Grün, Ja bedeutet. Kann ja mal passieren. [TaM]

18.03 Uhr Die von der parallel-gesellschaft eingesetzt Historiker_innenkommission hat herausgefunden, dass die Piratin, die etwas von Kommunismus meinte, sich auf Martin Niemöller beziehen wollte, leider aber nichts verstanden hat. [TaM]

17:56 Uhr Der trotz oranger Krawatte nicht sehr piratig wirkende Thomas aus Brandenburg war auch schon acht Mal dran. Langweilig!

17:56 Uhr Hier stand ein Beitrag zu Eberhart mit dem gewagten Pullover und wie sich wahrscheinlich bereits erste Fanclubs gründen.

17.48 UhrDie erste Flasche Wein wurde entleert. [Typª aus Moskau ist jetzt betrunken und gibt seine Tickerbeiträge fairerweise nur noch namentlich gekennzeichnet ab.]

17.43 Uhr Die paritätische Besetzung zwischen MacBook und Laptop auf dem Tisch der Redeleitung wurde wieder gestrichen.

17.35 Uhr So langsam nimmt die Politik der Piratenz teilweise absurde Formen an. Ist schon okay, wenn die Menschen zu Dumpinglöhnen ausgebeutet werden. Aber die Marmelade sollten sie schon noch leisten können.

17.34 Uhr Wäre es möglich, dass jetzt alle mal ihre illegal mitgebrachten Mateflaschen in die Kamera halten? Und anschließend die Gegenprobe? Danke

17:34 Uhr Ein erster Skandal zeichnet sich ab: “Irgendwer pupst hier dauernd. #BPT112 #offenbings” (Quelle: Internetz)

17:30 Uhr Herzlich willkommen zu Projekt 18 revisited: Die Piraten werden die neue FDP oder sowas in der Art. Sagt Nerz. Und der muss es ja wissen.

17:23 Uhr Yo dawg, i herd you like GO Anträge.

17:21 UhrIst das Al Bundy rechts im Bild neben dem Versammlungsleiter?

17.15 Uhr Lieber gähnender Wahlleiter, hättest Du mal ausgeschlafen. Lieben Gruß, jemand, der ausgeschlafen hat.

17:13 Uhr Wann sind wir endlich da?

17:07 Uhr Vereinzelte Leser beklagen zu wenig Katzencontent:

17.06 Uhr Unsere Außenreporterin K. Katz ist nicht vernünftig unterhalten:

17.03 Uhr Wir hätten jetzt gern, dass jemand mit Aluhut ans Mikro tritt und ein lustiges Lied singt, danke

17.00 Uhr Es mag ja sein, dass 33% der Anwesenden weiblich sind und die Kameras der Piratenz wie alle anderen an denen vorbeifilmen. Reden tun trotzdem 99% Männer.

16.56 Uhr Für 3-€ die Stunde arbeiten wollen? Srsly?

16.55 Uhr Muh ist ein Name nach unserem Geschmack.

16.52 Uhr Können wir das mit den Namen weglassen? Oder wenigstens lustige Phantasienamen nehmen? Kann sich doch eh keine_r merken.

16:46 Uhr Leider liegen noch keine Einzelheiten darüber vor, ab wann das BGE in Kraft tritt. Wir vermuten jedoch “Sofort. Unverzüglich”

16:34 Uhr Programmantrag zur Abschaffung der Sanktionierung unter das Existenzminimum bei Hartz IV. Vorbildlich geguttenbergt bei der Linken ausgearbeitet von den Sozialpiraten.

16.27 Uhr Wir möchten gegen den Ausschluss des kritischen Gossenjournalismus durch technische Schwierigkeiten mit dem Stream entschieden protestieren!

16:28 Uhr Laut der sicher nicht repräsentativen Kameraeinstellung liegt der Frauenanteil im Saal übrigens bei ca. 1%.

16.20 Uhr Wortmeldung meint die Dinge zu ändern, wenn man die Begriffe ändert. Nice try.

16.18 Uhr Ein Antrag wurde angenommen. Und mal wieder eine Stimmkarte gefunden. Die ungefähr zehnte heute.

16.13 Uhr GO-Antrag auf Abschaffung der geheimen Wahl. Postprivacy, ick hör dir trapsen. [Da haben wir was falsch verstanden und distanzieren uns.]

16.03 Uhr Kurze Stilberatung: Orange Hemden sehen scheiße aus.

15.58 Uhr Das Bild ist unscharf. Trinkt da etwa noch jemand Alkohol?

15.57 Uhr Es gibt Rotwein statt Bier.

15.35 Uhr Der Ticker macht kurz Pause, um Bier zu holen. In der Zwischenzeit bitte dran denken: Jede_r nur ein GO-Antrag!

15.33 Uhr Ich bin der festen Überzeugung, das ist meine Mindung, ich finde ja. Die Piraten auf Individualismuskurs.

15.27 Uhr Deutliche Schniefgeräusche im Mikrophon. Koks statt Mate?

15.23 Uhr Keine Piraten mehr vor der Halle. Daür wird jetzt gelüftet.

15.21 Uhr Auf Twitter formiert sich eine leichte Scheißsturmbrise gegen die Redeleitung und irgendwas mit K.

15.18 Uhr Die GO-Schlacht geht wieder los. Antrag auf Änderung der Geschäftordnung abgelehnt. Jetzt wird vielleicht gezählt. Leider wissen einige nach 9 Stunden scheinbar immer noch nicht, welche Karte für was steht.

15.17 Uhr Eine Rednerin sieht im BGE einen Schritt in Richtung Kommunismus. Und möchte dabei nicht tatenlos zusehen. Teh Gulags are opened!

15.15 Uhr Ein Redner in komplett orange. Die neue Piratenuniform? Latzhosen sind btw derbe hässlich.

15.11 Uhr Endlich wieder ein GO-Antrag. Leider einer, der gar nicht existiert.

15.05 Uhr Immer noch scheinen sich Piratenz praktisch gegen die Diktatur der Frühaufsteher_innen zu wehren und kommen jetzt erst an. Gäste müssen den vollen Saal verlassen. Der Tickerbeauftragte der parallel-gesellschaft ist sicherheitshalber direkt im Bett geblieben.

15.00 Uhr Ich verstehe zugegebenermaßen nicht, worum es geht. Habe aber auch die Vermutung damit nicht alleine zu sein. Die Sorge um den Standort ist aber omnipräsent.

 14.54 Uhr Eine Schlange wie früher, wenn es Bananen gab um auch noch nichts zu sagen. Immerhin seit einigen Minuten kein GO-Antrag mehr.

14.50 Uhr Guten Morgen. Die Piraten diskutieren ohne Diskussion und auch die parallel-gesellschaft macht jetzt mit. Aktuelles Thema: Mögichst viele Meinungen zum Bedingungslosen Grundeinkommen.

 

Hier gibts ab 3.12. irgendwann mittags oder so:
Liveticker vom Piratenparteitag in Offendings
Alle Tore, alle Ergebnisse, dazu Daten, Fakten, Hintergründe und viele Taschenkontrollen sowie viel von den Saalmikros übertragenes Fremdschämen (optional)
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Kleiner Rant in die ungefähre Richtung der Piraten

[Trigger-Warnung für grafische Sprache]

Im Piratenumfeld befasst man sich in letzter Zeit verstärkt mit feministischen/antidiskriminatorischen Ideen. Schön eigentlich, aber…

Ich als Außenstehende, a.k.a. als eine von denen, die keinen Nusskuchen mögen, wundere mich dabei vor allem über eins: Doppelstandards. Und zwar in der Form, dass von den immer gleichen Pirat_innen, die andere über Sexismus und Diskriminierung aufklären, sexistische und diskriminierende Dinge gepostet werden.

Beispiel? Beispiel: Erstmal recht harmlos Wirkendes aus der Kategorie Noobs können Dinge nicht, Leute suchen Webdesigner am Informatik-Institut, oder andere hinlänglich bekannte Internetausdrucker-Klischees. Witze über vermeintlich Dümmere, Ungebildete oder Uninformierte finde ich auch beim zehnten Retweet nicht lustig. Ob jemand einen IQ unter Mensa-Niveau hat, die Wikipedia nicht findet, oder sich durch ein permanentes Brett vorm Kopf auszeichnet: Was sind Witze über Dummheit anderes als elitaristischer Mist? Für mich fällt dieses ständige Heraushängen lassen intellektueller Überlegenheit jedenfalls zumindest unter Dominanzgehabe.

Auch nicht so ganz schlüssig: Zu erklären, es als Privilegierte (sehr schön bei den Kritikern abgeschrieben, btw) niemandem recht machen zu können. Ja und? Ziel des nicht Diskriminierens ist  ja schließlich nicht, dass sich der nicht Diskriminierende gut fühlt. Falls sich Leute ernsthaft durch ihre eigene Privilegierung benachteiligt fühlen: Handelt mit es, um mal Eure Sprache zu verwenden.

Piraten und ihr Umfeld fordern Dinge wie “respect by default“, greifen dabei aber ohne die geringste Notwendigkeit Leute persönlich an. Piraten, die sich als Feministinnen begreifen, bezeichnen andere als “Default-” oder “Durchschnittspiraten”, vereinzelt Schlimmeres. Was Respektlosigkeiten betrifft, sind Piraten immerhin mal dort wo sie sonst gerne wären: Ganz vorne.

Ebenfalls nicht lustig (und deshalb ohne Verlinkungen): Sich über Rape Culture auslassen, aber, ob unüberlegt oder absichtlich sei mal dahingestellt, aktiv dazu beitragen. Piraten posten Vergewaltigungswitze und -ragecomics, Piraten rechtfertigen, wenn Feministinnen Vergewaltigung angedroht wird (überflüssig nochmals zu erklären, es hätte einen Anlass gegeben, danke), und empfehlen zum Follow Friday Twitterinnen, die andere als Mittelmaßm*schi, Trockenf*tze und ähnliches beschimpfen (es war wahrscheinlich nicht so gemeint, aber entschuldigen ist bestimmt voll Eighties).

Und dann kommt aus der erweiterten Piratenecke ernsthaft das Argument “ihr erklärt es uns ja nicht”. Wer sind “wir” und habt Ihr kein Google? Ihr trollt von oben runter wo ihr könnt, und wenn dann mal ein Thema kommt, für das Ihr nicht so wirklich toll qualifiziert sein, stellt Ihr Euch einfach überfordert?

Ihr, Piraten, habt doch angeblich diesen neuen modernen Feminismus, mit dem entscheidenden Hack, der selbst uneinsichtigste Antifeministen bekehrt, was die anderen Feministinnen – die ja Schuld sind, dass eure armen Nerds Nice-Guy-Komplexe haben (von denen ihr antifeministisches Weltbild ja überhaupt erst herrührt) – in den zweihundert Jahren davor nicht geschafft haben.

Ihr habt noch im September in Eurem Kegelklub sinngemäß zum Frauenmangel der Piratenpartei geschrieben, die Presse verstehe das alles falsch, die Piraten wären ja postgender. Die Erkenntnis, dass das vielleicht doch nicht so ganz den Tatsachen entspricht, traf Euch spät, und hat anscheinend nicht mal für das Eingeständnis gereicht, dass dieser sogenannte mediengemachte Shitstorm nichts weiter als berechtige Kritik war. Feministische Kritik – na, klingelt’s?

Und genau die als Feindbild ausgemachten Feministinnen sollen Euch dann noch Sachen erklärbären und wenn sie’s nicht tun sind sie unsolidarisch? Kann nicht Euer Ernst sein.

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Jörg Tauss und die Piraten, ein Interview

Austritt, Hausverbot, Wiedereintritt? Tauss und die Piraten, ein neverending Thema? Aus mehr oder weniger aktuellem Anlass hier nun bis dato unveröffentlichtes Interview mit dem EX-SPD-(und -Piratenpartei-)Politiker, das im Februar 2011 während des Wahlkampfs in Baden-Würtemberg geführt wurde Continue reading

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verwenden Sie nicht, repeat verwenden Sie nicht…

Ooops, zu spät:

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Spam von Gaddafi

Es hat ein bisschen gedauert, aber mit dieser wundervollen Mail ist das Genre des Spams um einen neuen Aspekt bereichert worden, den Gaddafi-Spam. Die Nachricht von “huchster Dringlichkeit” zeichnet sich nicht nur durch die zahlreichen privaten Details aus (“Wir kamen miteinander in 1971 wissen, wenn Gaddafi in ein Krankenhaus, wo ich als Krankenschwester arbeitete zugelassen wurde”), sondern auch durch einzigartige Einblicke in das, was derzeit in Libyen geschieht (Gaddafi hat dort nämlich Probleme mit “seinen BearbeitungsgebÑŒhren” wodurch “alle unsere Unterlagen aufgehцrt haben werden verschoben hindert uns reisen”, was ja nun wirklich unschön ist)
Weswegen nun der Empfänger der Mail, dessen Adresse ja immerhin in des Diktators ” E-Mail-Booklet” steht, dabei helfen muss, U $ 40 (vierzig Millionen US-Dollar) zu investieren – und das nicht einfach nur so, neinein, weitere Informationen können einem “Web-Faltenbalg” entnommen werden. Und so weiter und so fort:

Von: “Safia Farkash al-Baraasi”
An: undisclosed-recipients:;
Betreff: (S.0.S)
Antwort an:

Lieber Freund.

Bitte behandeln Sie diese E-Mail mit hцchster Dringlichkeit, da wir plдdieren fьr Ihre Geduld, Unterstьtzung und Verstдndnis. Ich bin die Frau von Muammar al-Gaddafi Prдsident von Libyen. Mein Name ist Safia Farkash al-Baraasi, ich bin die zweite Frau des libyschen Fьhrers. Wir kamen miteinander in 1971 wissen, wenn Gaddafi in ein Krankenhaus, wo ich als Krankenschwester arbeitete zugelassen wurde. Wir haben geheiratet im selben Jahr und sechs Sцhne und eine Tochter.

Ich habe Ihre Adresse von meinem Mann die E-Mail-Booklet und so entschied ich mich, Sie auf dieses wichtige Thema zu kontaktieren. Wie Sie vielleicht wissen, dass mein Mann ist derzeit vor einer Schwierigkeiten in Libyen als seinen Bearbeitungsgebьhren in Libyen durch die Rebellen, hatte mich und meine drei Familienmitglieder an einen unserer versteckt estate unbekannt fьr alle Einrichtungen, alle unsere Unterlagen aufgehцrt haben werden verschoben hindert uns reisen.

Derzeit bin und meine ganze Familie haben, was ich will dem Namen “MY FAMILY LAST RESORT in Hцhe von U $ 40 (vierzig Millionen US-Dollar) und bereit, TRANSFER Sie vielleicht mit der Hoffnung, dass Sie dieses Geld in jedem guten Geschдft zu investieren in Ihr Land, bis wann die politischen Unruhen ist vorbei. Bitte, wenn Sie Interesse an mir zu helfen, dieses Geld, das gegenwдrtig in einem Treuhandkonto in einer der Banken in Europa zu empfangen sind.

Nach einem erfolgreichen Prozess und den Transfer dieser sagte Geld auf Ihr Bankkonto, werden mit 30% der gesamten Mittel fьr Sie zu gehen und meinen Sohn Alaa wird Ihrem Land sofort gekommen, um ein Unternehmen grьnden mit Ihrer Hilfe, damit wir in der Lage zu retten wдre fьr Regentag. Hier finden Sie einige der Geschichten auf dieser Web-Faltenbalg:

http://www.deccanherald.com/content/144251/libyas-first-lady-owns-airline.html

Ich werde Ihnen alle Dokumente, diese Mittel, wenn Sie uns, indem Sie alle notwendigen Dokumente / Dokumentation zu Ihrem Namen und Vollmacht zu diesem Fonds sichern helfen zustimmen. Ich garantiere, dass dies unter einer legitimen Anordnung, die Sie aus einer Verletzung des Gesetzes schÑŒtzt, da es eine 100% risikofreie Venture wird ausgefÑŒhrt.

Wir sind derzeit im Versteck unter wegen mehrerer Drohungen, um unser Leben den Gebrauch des Telefons wird riskant sein, wie es verfolgt werden kann. Bitte senden Sie Ihre Antwort strikt an die folgenden Informationen zu unseren Private-Berater:

{A} IHRE vollstдndigen Namen und Kontaktadresse.

{B Ihrem Beruf und ein kurzes Statement ÑŒber sich selbst und wie und wo Sie beabsichtigt, dieses Geld zu investieren.

Bitte beachten Sie auch diese E-Mail als dringend Save-Our-Soul {SOS} und Hightly VERTRAULICH too.I schnell mцchte hier feststellen, dass dieses Angebot 100% risikofrei ist kostenlos und es ist keine Fдlschung handelt. Senden Sie Ihre Antwort auf meine E-Mail: safiafarkashalbarasi@XXXXX

Mit freundlichen GrьЯen
Safia Farkash al-Baraasi
E-mail: safiafarkashalbarasi@XXXXXX

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Sascha Lobo über Trolle, Internetversteher und digitales Gedöhns-Gesellschaften

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Flattr und das schwedische Gesetz

Vor kurzem wurde bei F!XMBR die Frage aufgeworfen, ob man mit der Nutzung von Flattr nicht die NPD. einen Kunden des schwedischen Micropayment-Dienstes, unterstützt. In die Diskussion mischte sich auch Flattr-Chef Peter Sunde ein, der explizit behauptete, sein Unternehmen könne Nazis aufgrund der schwedischen Anti-Diskriminierungs-Gesetze nicht aussschließen. Sunde schrieb weiter, Flattr würde sich sogar strafbar machen, wenn man der NPD kündige, weil es in Schweden verboten sei, jemanden aufgrund seiner politischen Haltung zu diskriminieren.
Eine Anfrage an das schwedische Justzministerium ergab nun: Peter Sunde hat, um es wohlwollend auszudrücken, das am 1. Januar 2009 in Kraft getretene “diskrimineringslagen” nicht gänzlich verstanden.
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Unterhaltungstipp: Das Stuttgarter S21-Revolutiönchen gucken

Häßlich isses ja, das Ding, und aus ästhetischen Gesichtspunkten hätte man es eigentlich schon vor vielen Jahren abreißen müssen. Aber nun ist der Stuttgarter Hauptbahnhof nun einmal zum Symbol bürgerlichen Ungehorsams geworden und die Zeiten sind definitiv nicht so, dass man es sich leisten könnte, irgendein, noch dazu kostenloses, Unterhaltungsangebot nicht wahrzunehmen. Continue reading

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Aufruf zum Antifaschistischen Picknick am 29.August 2010 ab 12 im Kurt-Julius-Goldstein-Park in Hellersdorf


Wenn Straßen, Plätze oder Parks einen Namen einer nicht mehr lebenden Persönlichkeit erhalten, ist dies meist eine sehr trockene Angelegenheit, die gepaart mit guten Absichten im Maximalfall nicht nur zur Erinnerung an denjenigen Menschen beitragen, nachdem sie benannt wurden, sondern auch ihre Besucher und Bewohner über deren Schaffen und die Geschichte um ihr Wirken herum aufklären.
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Der Vanille-Typ

Wie es kommen kann, dass man, obwohl als Kind der weltgrößte Fan von Zitroneneis, nie wieder auch nur einzige Kugel des blassweißen Gefrorenen verspeisen wird, ist schnell erklärt. Manche Erlebnisse vergisst man nämlich einfach nie, auch wenn sie schon sehr lange her sind. Continue reading

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